Visuelle Kontrolle

  • Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel (Also Betrachtung der Prüffläche mit dem bloßen Auge) = Sichtprüfung ohne Unterbrechung des Strahlenganges zwischen Prüffläche und Auge des Betrachters
  • Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel (Optische Hilfsmittel wie z. B. Lupen, Spiegel, …)
  • Indirekte Sichtprüfung mit dem Videoskop = Sichtprüfung mit Unterbrechung des Strahlenganges zwischen Prüffläche und Auge des Betrachters [d. h. Umwandlung des Lichtstrahls in eine andere Energieform, also in eine elektrische Information (Kamera]

 

Längenkontrolle von Bauteilen mittels Messschieber

  • Bestimmung von Bohrungstiefen mittels Tiefenmaß
  • Überprüfung von Gewindesteigungen mittels Gewindelehre
  • Die Magnetpulverprüfung (auch Fluxen) ist ein Verfahren zum Nachweis von Rissen in oder nah der Oberfläche ferromagnetischer Werkstoffe. Dabei wird das Werkstück zunächst im Prüfbereich idealerweise so magnetisiert, dass die Feldlinien an Materialtrennungen auf Grund der geringeren magnetischen Leitfähigkeit von Luft gegenüber ferromagnetischer Werkstoffe senkrecht aus dem Werkstück austreten. Die Magnetisierung kann z. B. mit einer Stromdurchflutung, einem Magnetjoch oder auch mit Handmagneten erfolgen. Die Magnetpulverprüfung gehört zu den zerstörungsfreien Prüfverfahren. Der Prüfbereich wird entweder mit fluoreszierend eingefärbtem Eisenpulver oder schwarzem Eisenpulver auf weißer Hintergrundfarbe (schwarz/weiß Prüfung) behandelt. Dies kann entweder in einem Nassverfahren, mit Öl oder Wasser als Pulverträger, oder auch trocken erfolgen. An Rissen und Schleifspuren setzt sich das Eisenpulver fest, da es dort zu Magnetfeldveränderungen (Streufeldern) kommt. Unter UV-Strahlung (bei der fluoreszierenden Prüfung) oder unter Weißlicht (bei der schwarz/weiß – Prüfung) kann man dann die Fehlstellen erkennen.